Asli Bayram: Eine Autorin zwischen zwei Kulturen.

Eine wunderschöne deutsche Schauspielerin mit türkischen Wurzeln, die 2005 Miss Deutschland wurde und jetzt sogar ein Buch geschrieben hat. Eine Frau zwischen der deutschen und der türkischen Kultur- nicht immer leicht, aber berührend und sehr persönlich. Asli Bayram sagt über sich selbst, dass sie keine Grenzen kennt. Sie fühlt sich überall zuhause, egal ob New York, London, Berlin und seit kurzem auch Wien. Sie pendelt ständig hin und her. Wir haben Asli Bayram getroffen.

Sie hat sich von ihrem Schicksal niemals unterkriegen lassen. Als sie gerade 12 Jahre alt war, wurde ihr Vater vor ihren Augen von einem Neonazi erschossen und auch sie erlitt Schussverletzungen, doch sie kämpfte sich wieder zurück ins Leben. Nach der Schule beginnt sie ihr Jus-Studium auf der Suche nach Gerechtigkeit, denn alles in ihrem Leben soll einen Sinn haben.

Mit 23 Jahren wird sie zur  Miss  Deutschland  gekürt, sie nahm als erste die Herausforderung an, als Deutsche mit türkischer Herkunft ans der Miss- Wahl teilzunehmen- mit Erfolg. Sie entschied sich dafür ihr Studium abzubrechen und als Schauspielerin in das Showbusiness einzusteigen. Als Schauspielerin nimmt sie jedoch nicht jede Rolle oder jedes Angebot an, denn sie möchte, dass die Menschen etwas von ihr zurückbekommen, für die Zeit in der sie sie ansehen.

GRENZGÄNGERIN, In diesem Buch erzählt Asli Bayram, wie sie ihr intensives Leben mit Leidenschaft, Zuversicht und Tatkraft aktiv gestaltet und dabei immer die elementaren Begriffe Toleranz und Respekt im Blick hat. Ihr Buch ist ein Lebensbericht als Parabel und Motivation für andere.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Solostück „Das Tagebuch der Anne Frank“ sorgt sie für großes Aufsehen und tourt damit durch Europa. Sogar die britische Times lobt sie und schreibt: „Sie ist eine der überzeugendsten und feinsinnigsten Schauspielerinnen Deutschlands“. Auch in ihrem Buch „Grenzgängerin“, das erst vor kurzem erschienen ist, will sie den Menschen etwas geben und sie an ihren Erfahrungen als Kind und Frau zwischen den beiden Kulturen in ihrem Herzen teilhaben lassen. Jedoch ist es keine Biografie, dafür fühlt sie sich noch zu jung. Da sie selbst auch noch häufig in ihrer Heimat mit Fremdenhass konfrontiert ist, schreibt sie auch über Respekt und will somit positive Energie vermitteln.

Asli Bayram sagt über sich selbst, dass sie keine Grenzen kennt. Sie fühlt sich überall zuhause, egal ob New York, London, Berlin und seit kurzem auch Wien. Sie pendelt ständig hin und her. Das macht ihr gar nichts aus. Eines ihrer großen Ziele ist es, eines Tages im Wiener Burgtheater spielen zu dürfen. Die meisten Ziele hat Asli in ihrem Leben erreicht, denn ihre Eltern haben ihr beigebracht stets an Ziele zu glauben und sie zu verfolgen.  Wien, so sagt sie, gibt ihr Ruhe und gefällt ihr äußerst gut. Sie war früher öfters in Wien, zudem ist auch ihr Management hier.

Sie erzählt, dass sie sich in dieser Stadt sehr gut konzentrieren kann. Sie liebt den ersten Bezirk, den Apfelstrudel und den Kaiserschmarren.  In ihrem Buch erzählt sie erstmals auch über ihren Vater und den Tag, der ihr ganzes Leben veränderte. In der nächsten Ausgabe kommt das große Interview mit Frau Asli Bayram.

ASLI BAYRAM diskutierte über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Österreich und Deutschland mit dem Herausgeber der Neue Heimat Zeitung Birol Kilic

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