Ergebnis: Kein Coronavirus in Wiener Gymnasium

WIEN. Im Fall eines Coronavirus-Verdachtsfalles in einer Schule im Wiener Bezirk Josefstadt, darf man aufatmen. Die Lehrerin der AHS Albertgasse in der Josefstadt, bei der es einen Verdacht auf Infektion mit dem Coronavirus gegeben hat, ist negativ getestet worden. Die Sperre der Schule wurde damit aufgehoben. Unterdessen wurde ein Verdachtsfall in der UNO-City bekannt.

Das Gymnasium mit 600 Schülern war seit dem Vormittag gesperrt gewesen. Laut Bildungsministerium und Bildungsdirektion wurden Schülerinnen und Schüler und die Lehrerkräfte auf eine mögliche Infektion getestet. Eine vorzeitige Abholung der Kinder sei nicht möglich, hieß es Mittwochvormittag. Entgegen erster Meldungen wurde die Schule nicht evakuiert. Nach der Sperre des Gymnasiums sperrte die Polizei auch die Albertgasse zwischen Josefstädter Straße und Pfeilgasse ab. Am Ort des Geschehens befanden sich zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Polizei. Die Polizei habe Sicherungsmaßnahmen in der Albertgasse gesetzt, sagte Polizeisprecherin Irina Steirer. Es sei Aufgabe der Exekutive, „für Ruhe zu sorgen und dass niemand die Schule verlässt bzw. hineingeht“, so Steirer. Alles Weitere liege in der Entscheidung der Gesundheitsbehörde.

Mit Verwunderung reagierte zu Mittag Gesundheitsstadtrat Hacker auf die Sperre der AHS. Es sei „ein bissl übertrieben“, wenn auf Verdacht eine ganze Schule gesperrt werde. Solche Entscheidungen dürften nur auf Basis von Testergebnissen fallen, kritisierte Hacker das Bildungsministerium. „Da hat offensichtlich der Generalsekretär im Unterrichtsministerium die eigene Botschaft ‚Keine Panik‘ übersehen“, so Hacker.

Relevante Artikel

Back to top button
Close