Präsentation der Zeitschrift: DAS JÜDISCHE ECHO Vol.59

Der Herausgeberverein lädt zur Präsentation der Zeitschrift Das Jüdische Echo. Europäisches Forum für Kultur und Politik ein.

“Weit von wo? – Menschen in der Diaspora” lautet das diesjährige Motto der von Marta S. Halpert redigierten Ausgabe. Vierzig Autoren stellen sich der zentralen Frage, ob sich der Begriff Diaspora in unserer globalen Welt überholt hat und wir es einfach nur mit einer aktuellen “Völkerwanderung” zu tun haben. Im ersten Heftteil mit dem Titel “Wo ist das geistige Zentrum des Judentums heute?” wird die heikle Frage zur spirituellen leadership von scharfsinnigen Denkern aus Österreich, Deutschland, Israel und den USA beleuchtet, u.a. von Hanno Loewy, Micha Brumlik, Anton Pelinka, Dan Diner, Peter Beinart und Steven Beller. Im zweiten Abschnitt “Exil, Vertreibung, wirtschaftlicher Neustart?” kommen jene entwurzelten Menschen, die sich bereits in Wanderungen bewähren mussten, zu Wort: Chilenen und Iraner in Österreich; Portugiesen, Griechen und Burgenländer in Amerika; Armenier in aller Welt.

Die Schriftsteller Claudio Magris, Norman Manea, Doron Rabinovici, Dimitré Dinev und Vladimir Vertlib schaffen ihren existenziellen Spagat mit beißend-schmerzlicher Selbstironie und mit groteskem Humor.

Das Jüdische Echo – Gründung 1951

Das Jüdische Echo wurde 1951 als Mitteilungsblatt der Jüdischen Hochschüler von Dr. Leon Zelman, langjähriger Leiter des Jewish Welcome Service, gegründet. Zelman, der bis zu seinem Tod 2007 auch Chefredakteur war, ist es gelungen, in den letzten 30 Jahren aus einem kleinen Mitteilungsblatt eine renommierte Zeitschrift für Kultur und Politik zu machen.

Das Jüdische Echo

Europäisches Forum für Kultur und Politik Vol. 59, 2010/2011
184 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-85439-451-8
Euro 14,50
Erhältlich im Buchhandel oder unter www.faltershop.at

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