Türkei noch billiger-Jetzt buchen

Laut ORF.at geht es nach der am Freitag von der Bank Austria veröffentlichten Urlaubseuro-Studie, gibt es für Österreicherinnen und Österreicher in keinem anderen Land mehr Urlaub für ihr Geld als in der Türkei. Während der Urlaubseuro dort weiter gewonnen hat, sind etwa Reisen nach Asien heuer etwas teurer als 2018.

Im Durchschnitt sei der Urlaubseuro „um 20 Prozent mehr wert als zu Hause“. Aufgrund der starken Abwertung der türkischen Lira erhalte man in der Türkei heuer für 100 Euro mit 219 Euro bereits mehr als doppelt so viel, wie die Bank Austria mit Verweis auf die diesjährige Urlaubseuro-Studie weiter mitteilte.

Den Bank-Austria-Angaben zufolge ist der Urlaubseuro auch weiterhin in vielen Ländern Ost- und Südosteuropas deutlich mehr wert als in Österreich, allen voran in Bulgarien, Rumänien und Polen. Am Schwarzen Meer in Bulgarien sind es 189 Euro, am Balaton in Ungarn nach derzeitigem Stand 172 Euro, an der Adria in Kroatien 142 Euro, am Atlantik in Portugal 127 Euro, an der Soca in Slowenien 125 Euro und an den Küsten Spaniens 121 Euro.

Grafik zum Urlaubseuro

Grafik: APA/ORF.at; Quelle: Bank Austria

Minimal mehr als in Österreich bekommt man für einen Hunderter auch in Italien (107 Euro), Kanada (103 Euro) und Deutschland (101 Euro). Auf eins zu eins beläuft sich der Wert momentan in Großbritannien.

Schweiz bleibt teures Pflaster

Günstig ist es auch in nicht so klassischen europäischen Urlaubsdestinationen der Österreicher wie der Slowakei (139 Euro) und Polen (158 Euro). Weniger als in Österreich bekommt man für 100 Euro in den USA (98 Euro). Auch in Frankreich zahlt man so gesehen drauf, der Austro-Hunderter ist dort nur 94 Euro wert.

Traditionellerweise ist das auch in der hochpreisigen Schweiz der Fall, wo man fast schon durch die Finger schaut, wenn man für 100 Euro nur den Gegenwert von 72 Euro erhält. Auch in Schweden ist der Urlaubseuro weiterhin nicht so viel wert wie in Österreich. Die Abwertung der Krone habe den nun bei 95 Euro liegenden Wert aber immerhin „erstmals seit neun Jahren wieder in die Nähe von 100“ gebracht.

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