„Politik für die wahren LeistungsträgerInnen“

Bei der Maikundgebung am Wiener Rathausplatz unter dem Motto „Arbeit schaffen. Wohlstand sichern“ hat SPÖ-Vorsitzender, Bundeskanzler Christian Kern betont, dass es die wichtigsten Aufgaben der Sozialdemokratie sind, Arbeitsplätze zu schaffen und für gerechte Chancen zu sorgen.

Rund 100.000 Menschen haben sich am Rathausplatz eingefunden, um den Tag der Arbeit hochleben zu lassen. Christian Kern hat in seiner Mairede betont, dass es die wichtigste Aufgabe der Sozialdemokratie sei, die Sorgen und Nöte von 95 Prozent der Gesellschaft ernstzunehmen, für die Mittelschicht zu kämpfen, Arbeitsplätze zu schaffen und für Chancengerechtigkeit zu sorgen. Es gilt, die Werte der Sozialdemokratie Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität neu zu interpretieren und in die Zukunft zu bringen.

Politik für die wahren LeistungsträgerInnen

„Bei vielen Menschen ist das Gefühl eingekehrt, dass es nicht mehr so ist, wie in der Generation davor, dass die Überzeugung herrscht, den Kindern wird es mal besser gehen“, sagte Kern. Aufgabe der SPÖ sei es, „Politik für die 95 Prozent zu machen, für die wahren LeistungsträgerInnen einzustehen.

Schlüssel zum Bundeskanzleramt nicht Blauen überantworten

Einer Entsolidarisierung in der Gesellschaft müsse massiv entgegentreten werden, forderte der Kanzler, denn sonst käme der „uralte, harte, rechte Mief“ hochgekrochen, wie man an dem dramatischen Anstieg rechter Straftaten in den letzten Jahren sehen kann.

 

Häupl: Gemeinsam für Gerechtigkeit und Solidarität sorgen

Der Vorsitzende der SPÖ Wien, Bürgermeister Michael Häupl, betonte auf dem Wiener Rathausplatz, dass „Freiheit heute mehr ist als ein selbstbestimmtes Leben. Freiheit bedeutet nicht einfach den schrankenlosen Egoismus der Besitzenden und Reichen. Was wir wollen, ist nicht die Vereinzelung der ArbeitnehmerInnen, sondern dass ihnen der gerechte Anteil am erarbeiteten Volksvermögen zusteht“, so Häupl. Der Wiener SPÖ-Chef sprach sich zudem für gleiche Chancen in der Bildung, unabhängig von der Geldbörse der Eltern, aus.

 

Foglar: Leistung muss sich für die lohnen, die jeden Tag hart arbeiten

ÖGB-Präsident Erich Foglar hat bei der Maikundgebung betont: „Wir stehen für faire Arbeit, die nicht krank macht und Einkommen, von dem man leben kann.“ Er erneuerte die gewerkschaftliche Forderung von einem gesetzlichen Mindestlohn von 1.700 Euro. (Quelle: Bild-SPÖ(J.Zinner)

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