Frau trifft Alter

„Frau trifft Alter: Gesundheit zwischen Rollenklischees, Altersbilder und Unsichtbarkeit“ am Mittwoch, 27. September 2017.

Wien.Das Wiener Programm für Frauengesundheit veranstaltet im Herbst eine interdisziplinäre Fachkonferenz, die sich mit vorherrschenden negativen Altersstereotypen und Rollenklischees sowie deren Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen auseinandersetzt.

Frauen werden schon in jungen Jahren von der Gesellschaft „alt gemacht“. Die Abwertung von Frauen hat historische Wurzeln. Vorurteile und Diskriminierung aufgrund des Alters, sogenannte Ageismen, haben eine lange „Tradition“.

Älterwerden gehört zum Leben und trifft beide Geschlechter gleichermaßen. Dennoch werden Frauen viel stärker als Männer nach ihrem Äußeren beurteilt. Sie erleben das Älterwerden nicht gleichberechtigt und werden folglich mit negativen Stereotypen stärker und früher konfrontiert. Es werden andere Maßstäbe angelegt. Falten oder ergrautes Haar gilt bei Männern beispielsweise als attraktiv, für Frauen bedeuten sie den Verlust der Jugendlichkeit.

Die weiblichen Aspekte des Alter(n)s stehen im Mittelpunkt der kommenden Fachkonferenz des Wiener Programms für Frauengesundheit: Internationale und nationale Expertinnen und Experten wie die Psychologin Joan Chrisler (USA), der Sozialwissenschafter Klaus Schröter (CH), die Alternswissenschafterin Roberta Maierhofer, der Psychiater und Neurologe Michael Musalek und die Sozialforscherin Beate Großegger versprechen einen spannenden Diskurs zu den verschiedenen Facetten vom Älterwerden und vom Alter: Altersbilder, Diskriminierung im Alter, Stereotype, „Unsichtbarkeit“, die Vielfalt des Alters sowie deren Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen werden erörtert. Dabei werden gesellschaftliche und für das Gesundheitswesen relevante Blickwinkel aufgezeigt.

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