„Keine Panik!“ Impfstoff soll laut BioNtech-Chef auch bei Omikron vor schweren Verläufen schützen

Im Gegensatz zu Moderna-Chef Stéphane Bancel, welcher Zweifel daran geäußert hat, ob die mRNA Impfstoffe gegen die Omikron-Variante hilft, zeigt sich BioNTech-Chef Uğur Şahin deutlich optimistischer.

MAINZ- Bei einem Interview mit dem Wall Street Journal am Dienstag, behauptete der in der Türkei geborene Uğur Şahin, Co-Gründer von BioNTech und Erfinder von einem der ersten Covid-19 Impfstoffe, dass die Omikron-Variante des Virus zwar zu mehr Infektionen unter Geimpften führen könnte, diese aber vermutlich dennoch vor einem schweren Verlauf der Krankheit geschützt wären. Er geht außerdem davon aus, dass man mit der dritten Impfung noch besser vor Omikron geschützt ist.

„Unser Appell: Keine Panik! Es ist jetzt wichtiger, dass sich so viele Menschen wie möglich die Auffrischungsimpfung holen“, so Şahin.

Zuvor hat BioNTech bestätigt, dass bereits an einem Angepassten Impfstoff, der besser vor der Omikron-Variante schützen soll gearbeitet wird. Derzeit wird untersucht, ob es sich bei der Omikron Variante um eine sogenannte „Flucht-Mutation“ handelt, welche die Wirksamkeit der Vorhandenen Vakzine deutlich verringern könnte.

Noch viele offene Fragen.

Allgemein weiß man noch sehr wenig über die Omikron-Variante. Entdeckt wurde die Mutation von Wissenschaftler*innen in Südafrika. Ob die Variante auch ihren Ursprung dort hat, kann man noch nicht sagen. Außerdem ist noch unklar, ob Omikron ansteckender ist, oder mehr schweren Krankheitsverläufen führt als die derzeit dominierende Delta-Variante. Nähere Informationen dazu wird man in den nächsten Wochen bekommen. (yenivatan.at, 01.12.2021)

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