Türkisch: Neue Heimat Zeitung – April Corona-Sonderausgabe III

Die letzten drei Ausgaben widmete die Neue Heimat Zeitung hautsächlich den wichtigsten Neuigkeiten zum Thema Corona-Virus uns dessen Auswirkungen.  

WIEN. Die Neue Heimat Zeitung (Yeni Vatan Gazetesi) erscheint seit 21 Jahren regelmäßig am Markt. Sie ist eine österreichische Zeitung in hauptsächlich türkischer, teilweise auch deutscher Sprache.

Die April Sonderausgabe III wurde verstärkt über soziale Medien (Facebook) und Messenger Dienste (WhatsApp) verteilt. Durch Artikel in türkischer Sprache gelingt es der Zeitung, an die ca. 300.000 Menschen der  austrotürkischen Community in ihrer emotionalen Sprache zu appellieren.

Ziel ist es, die Menschen anzusprechen und zu motivieren, als Teil der österreichischen Gesellschaft auch in diesen schwierigen Zeiten Loyalität und Solidarität mitzuerleben. Mit Erfolg. Natürlich stehen an erster Stelle der Neue Heimat Zeitung Ziele wie die deutsche Sprache zu erlernen. Genauso wichtig ist es jedoch auch, den Leser*innen die österreichischen Werte und Spielregeln der Gesetze schmackhaft zu machen und zu lernen.

Die Neue Heimat Zeitung (Yeni Vatan Gazetesi) definiert Österreich als neue Heimat, was neben dem Namen auch im Logo (Österreich Flagge) erkennbar sein soll. Wir glauben, dass sich die treuen Leser*innen der Neuen Heimat Zeitung bereits an die österreichische Wertehaltung gewöhnt haben, diese für selbstverständlich halten und sich damit identifizieren.

Die Berichte dieses Monats waren von der Titelseite bis zum letzten Blatt durchwegs mit Themen zur Corona-Krise in Österreich gefüllt.

– Beispielsweise der Bericht über das Video-Gespräch mit der Justizministerin Alma Zadic hat die Reaktion besonders gefreut. Bei diesem waren neben der Justizministerin beispielsweise auch noch die Frauenaktivistin Maria Rösslhumer, der Obmann der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich (TKG) Birol Kilic, Geschäftsführerin von der Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie Rosa Logar und Frau Mag.a Sonja Aziz, Rechtsanwältin, dabei. Im Mittelpunkt der Videokonferenz stand das Thema „Verstärkte Gewalt in den Familien zu Zeiten der Corona-Maßnahmen“. Forderungen der österreichischen Frauenbewegung und der TKG wurden im Detail besprochen.

– Andere Beiträge in der Corona-Sonderausgabe III waren beispielsweise die Aufrufe von der Bundesregierung, speziell vom Bundeskanzlers Kurz, weiteres von der niederösterreichischen Landeshauptfrau Mikl-Leitner und vom Wiener Bürgermeister Ludwig, durchzuhalten.

– Es wurden mithilfe von Bildern und Grafiken Informationen zu Verhaltensregeln beziehungsweise allgemeine Detailinformationen mit den Leser*innen geteilt.

– Auch die aktuellsten Neuigkeiten zum Thema Schule wurden aufgrund der Mitteilungen des Bildungsministers Faßmann zusammengefasst. Selbiges gilt es den Neuigkeiten des Gesundheitsministers Anschober und der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Schramböck. Die Wirtschaftskammer Österreich und Wirtschaftskammer Wien informierten über die wichtigen Leistungen für ihre Mitglieder*innen in diesem schwierigen Zeiten.

– Weiteres beinhaltet die Zeitungsausgabe eine Analyse der Neuen Heimat Zeitung, wie wichtig und nützlich es war, Informationen über allgemeine Verhaltensregeln und Informationen der letzten Gesetzeszustände in türkischer Sprache bzw. andere Sprachen wie Bosnisch-Kroatisch-Serbisch anzubieten.

– Neben den politischen und wirtschaftlichen Themen spielten auch Informationen über die unabhängige Medienlandschaft eine wichtige Rolle in der Berichterstattung der Neue Heimat Zeitung Sonderausgabe III. Zusätzlich beinhaltet die Zeitung auch Tipps dazu, was man während der Corona-Krise alles tun kann und wo man sich psychologische Beratung holen könnte. Natürlich wurden auch Empfehlungen zur gesunden Ernährung und Tipps für die Stärkung des Immunsystems veröffentlicht.

– Somit ist die Zeitung mit allumfassenden Berichten gefüllt und informiert die Leser*innen über alles was man während der Korona-Maßnahmen wissen sollte, allgemeines in Österreich, Gesetze und auch über Gesundheit und Kultur.

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