„StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ bekommt prominente Unterstützung

Die StoP-Social-Media-Plakatkampagne teilt die Statements für ein gewaltfreies Miteinander diverser Prominenter

WIEN, 8.11.2021. Der Verein Autonome Österreichischer Frauenhäuser (AÖF) gründete 2019 das Nachbarschaftsprojekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“, um mithilfe bekannter Persönlichkeiten ein Zeichen gegen häusliche Gewalt und Partnergewalt zu setzen.

2021 gab es in Österreich bereits 23 Femizide.  Seit 2014 kam es also hierzulande zu insgesamt 224 Mordfällen, bei denen Frauen durch Männergewalt getötet wurden. Das Gewaltpräventsionsprojekt StoP wird angesichts dieser Zahlen immer wichtiger. Das Projekt widmet sich der Prävention von Gewalt an Frauen und Kindern, die in allen Schichten der Bevölkerung vorkommen kann. Somit ist StoP für jede:n ein Anlaufpunkt und als Unterstützer:in kann jede:r einen Beitrag leisten, gegen Gewalt vorzugehen.

Zum Internationalen Frauentag am 8.März, startete StoP ihre erste Social-Media-Plakatkampagne, an der sich, neben dem Obmann der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich Birol Kilic, weitere Prominente aus Politik, Kunst, Kultur, Soziales und Wirtschaft, wie Wolfgang Fifi Pissecker, Manuel Rubey, Dagmar Kutzenberger, Constance Cauers, Elisabeth Hammer, Elwira Burdzy, Silvia Jankovic und Katharina Ranz, Sigrid Horn, Günter Schwaiger, Susi Stach, Karl Fischer, Jana McKinnon, Florian Weber, Franziska Tkavc, Patrick Holzinger und Elisabeth Speiser, beteiligt hatten. Auch der Fußballverein Margaretner AC, die Schauspielerinnen Patricia Aulitzky und Susanne Preissl, der Künstler Plexus Solaire, die Künstlerin Victoria Coeln, der Kabarettist David Scheid, die Kommunikationsberaterin und Yogalehrerin Jutta Mistelbacher und die pensionierte AHS-Lehrerin Lore Brandl-Berger nahmen an dem Projekt teil.

Vom 25. November bis 10. Dezember findet nun die internationale Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ statt und daher präsentiert StoP ab 8. November jeden zweiten Tag Anti-Gewalt Statements bekannter Persönlichkeiten auf ihrer Facebook sowie Instagram Seite.

Durch dieses Engagement möchte StoP eine Vielzahl an weiteren bekannten Personen dazu animieren, Mut und Zivilcourage gegen Partnergewalt zu zeigen um dadurch ein breites Publikum zu erreichen und so Betroffenen von Gewalt Mut zu machen, sowie auch dieses Thema in der Gesellschaft zu enttabuisieren. ( yenivatan.at. 09.11.2021)

 

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